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rsync mit doppeltem sudo

Dienstag, den 10. Juli 2012

Das Problem:

Zwei Ubuntu-Server, die Daten hin- und herschaufeln müssen. Darunter befinden sich auch Dateien und Ordner die dem Nutzer root gehören. D.h. sowohl der entfernte als auch der lokale Nutzer müssen über sudo Dateien anlegen können.

Der verbreitete Weg im Netz:

Lustiges An- und Ausschalten des Terminal-Echos:

stty -echo; ssh enternter.server sudo -v; stty echo

Und danach der Zugriff via sudo rsync:

rsync -avze „ssh“ –rsync-path=“sudo rsync“ nutzer@entfernter.server:/wichtige/daten/ /backup

Funktioniert nicht?

Genau – auf aktuellen Systemen sollte das nicht mehr funktionieren. Seit sudo 1.7.4 muss man sich immer wieder als sudo legitimieren, wenn man sein Terminal ändert. Und genau das macht man, wenn man die o.a. beiden Zeilen aufruft.

Lösung?

Auf der Maschine, auf dem der entfernte sudo rsync ausgeführt werden soll, muss die sudoers-Datei (sudo nano /etc/sudoers) angepasst werden.

Defaults !tty_tickets

Damit gilt der Timeout für alle tty’s die zugreifen. Aus Sicherheitsgründen sollte man die Zeile nach dem erfolgreichen rsync dann aber wieder auskommentieren ;)!

Den entscheidenden Hinweis dazu fand ich hier.