OpenOffice, Netbook und Beamer

Es musste mal wieder eine Präsentation gehalten werden. Eigentlich eine Aufgabe für mein Netbook, dachte ich. Nur mal eben kurz die Inhalte an die Wand werfen – kein SchnickSchnack, keine Videos, nur einfacher Text. Leider stellte sich beim Testen heraus, dass das S10e entweder mit zwei Auflösungen und damit auch zwei getrennten Arbeitsflächen arbeiten kann – oder mit einer Auflösung bei gespiegeltem Inhalt. Beider aber für meine Anwendung durchaus ungeeignet.

Zwei Auflösungen:

Der Beamer wirft mein Bild mit 1024×768 an die Wand, nur leider sehe ich auf meinem Netbook mit 1024x5irgendwas nur den Desktop… Ich müsste mich also während der Präsentation immer wieder umdrehen, um selber sehen zu können, was das Publikum sieht – nervig!

Gespiegelter Inhalt:

Schalte ich beide Ausgaben auf gespiegelten Inhalt, verzerrt mein Netbook mit 800×600 und auch auf dem Beamer kann man so gut wie nicht mehr erkennen. Beide Bilder sind völlig unbrauchbar für einen Vortrag…

Also mal googeln, was andere so machen. Bei Heise stieß ich im Forum auf jemanden, der vor demselben Problem stand. Dank der Antwort wusste ich, dass ich nach OpenOffice und mehrere Bildschirme suchen musste. Mit dieser Suchanfrage kam ich dann zu Bitsploit und fand dort die Antwort von Klaus Peter: http://extensions.services.openoffice.org/project/presenter-screen Und das war genau das, was mir dann weitergeholfen hat 😉

Ein

sudo aptitude install openoffice.org-presenter-console

installierte mir die Extension und ich hatte auf meinem Netbook das aktuelle Bild, die Vorschau auf’s nächste, bzw. eine Übersicht der Stichworte – und auf dem Beamer liefen die Folien in voller Auflösung… genial!

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2 Antworten auf “OpenOffice, Netbook und Beamer”

  1. knuutsen sagt:

    Hey,

    den Tipp werde ich bald ausprobieren – tolle Sache!

    Ein anderes Problem – liegt mir im Magen – bei großen Präsentationen 200 – 300 Folien (Scripterstellung) habe ich auf meinem Netbook während der Präsi lange Ladezeiten…. wie kann ich das beschleunigen? Eine Idee?

    Merci

    knuutsen

  2. Vortex sagt:

    Ein später Tipp: Mit xrandr kann man sehr einfach und, als Batchskript gespeichert, wiederholbar simpel verschiedene Auflösungen einschalten.

    xrandr

    Zeigt die angeschlossenen Displays an (inklusive dem internen). Die Namen sind für die weiteren Befehle wichtig. Bei meinem Eee 901 heißt das interne Display z.B. LVDS und der externe Anschluss VGA. So schalte ich auf 1024×768 extern und 1024×600 intern mit virtuellen, scrollbaren 1024×768!

    xrandr –output VGA –mode 1024×768
    xrandr –output LVDS –mode 1024×600 –panning 1024×768

    Das „Panning“ (virtuelle, scrollbare Auflösung) kann xrandr leider erst ab Dezember 2008, also erst ab Ubuntu 9.04.

    Siehe auch http://wiki.ubuntuusers.de/RandR